Solidarität mit den Menschen aus der Ukraine // Stoppt den Krieg

Wir als AStA der ASH solidarisieren uns mit den Menschen aus der Ukraine und fordern ein sofortiges Ende des Kriegs. Wir verurteilen die völkerrechtswidrige Invasion in der Ukraine durch Russland aufs Schärfste.

Am 24. Februar 2022 begann der Angriff auf die Ukraine, der bereits unzählige Menschenleben forderte. Über 1 Millionen Menschen sind seither auf der Flucht und haben ihre Lebensgrundlage und ihr zu Hause verloren. Dieser Krieg ist sinnlos und hat bereits katastrophale Folgen für die Ukraine und Russland aber auch die übrige Welt. Wir positionieren uns gegen jegliche Form von Krieg. Die Menschen in der Ukraine und den angrenzenden Ländern haben Angst und sind in Panik, dass sich der Krieg weiter ausweitet. Dies ist ein Zustand, der sofort beendet werden muss.

Alle Menschen in Deutschland und insbesondere die Angehörigen der ASH sind aufgefordert weiterhin Hilfe und Unterstützung anzubieten und  zu organisieren damit den Menschen, die ihr Leben aufgrund des Krieges aufgeben mussten, geholfen werden kann. Besonders die Soziale Arbeit steht nun in der Pflicht zu handeln und Ressourcen zu bündeln, um Unterstützung anzubieten. Wir fordern die Alice Salomon Hochschule deshalb, als progressive Hochschule mit emanzipatorischen Anspruch zum Handeln auf um ukrainische Studierende zu unterstützen, Hilfe zu organisieren und geflüchteten Menschen in Berlin zu helfen. 

Wir fordern die deutsche Bundesregierung auf alles zu tun, um diesen völkerrechtswidrigen Krieg zu beenden, ihre Möglichkeiten auszuschöpfen auf Russland einzuwirken, damit der Beschuss auf die Ukraine aufhört und den Menschen in der Ukraine geholfen werden kann. 
Die immer lauter werdende Stimmen nach weiterer Aufrüstung, sowie die von Bundeskanzler Olaf Scholz angedachten 100 Milliarden Euro für das deutsche Militär, lehnen wir, ebenso entschieden ab wie die Diskussionen über eine Wiedereinführung der Wehrpflicht. 

Unsere Gedanken und Solidarität sind auch bei den Protesten in Russland und in der Ukraine, wir bewundern den Mut der Personen welche dort trotz der drohenden Repressionen demonstrieren und ihren Protest zeigen. 

An dieser Stelle weisen wir auf die Segregation an der ukrainischen Grenze hin, bei welcher schwarze Personen, BIPOC, Sint*izze und Rom*nja, Juden_Jüdinnen, Muslime und Muslima Rassismus erfahren und beim Übertreten der Grenze behindert werden. Wir fordern eine inklusive Flüchtlingspolitik die Menschen mit physischen und psychischen Erkrankungen und Einschränkungen berücksichtigt und die Gewalt und Diskriminierung gegen LGBTQIA* bekämpft. 

Weitere Presseerklärungen und Infos wie ihr helfen könnt findet ihr hier:

Pressemitteilung von der Ukranian Association of Students :

https://drive.google.com/file/d/1ZEozvyQ4MM62sQxFZBkjCyFvZVxvBSz8/edit?fbclid=IwAR1G1Tvx6_Zo_K8YiqMPqS3KgrMd59RCDynW4mjnVguYzS16

Pressemitteilung freier Zusammenschluss der Student*innenschaft:

https://www.fzs.de/2022/03/02/pressemitteilung-solidaritaet-mit-der-ukraine/

Wie kann ich mithelfen? How can I help?

 https://bit.ly/35ON37C Bitte das FAQ vorher lesen | Please read the FAQ

https://linktr.ee/michelledts Eine Übersicht | Overview

Was wird gebraucht? What can I bring?

HBF: https://bit.ly/3tvDOS1

SÜD: https://bit.ly/3IJLp62

ZOB: in works keine Klamotten | No clothes

Wo kann ich mich anmelden | Where can I signup? 

https://bit.ly/3KbdtQ7 -> es gibt keine Bestätigung, einfach kommen. there is no confirmation, just come

Weitere nützliche Links und Telegrammgruppen | More useful links and groups

https://bit.ly/3tow7NK

Bitte auch die gepinnten Nachrichten lesen | Please also read the pinned messages

Danke für deine Hilfe! Thank you for your help!

Mittwoch 9.02.22 | 18 Uhr | online | Lesung und Diskussion “Gojnormativität” mit Judith Coffey und Vivien Laumann

Antisemitismus und jüdische Perspektiven stellen häufig eine Leerstelle in intersektionalen Debatten dar.  Dies betrifft auch die soziale Arbeit. Gemeinsam mit den Autorinnen des Buches “Gojnormativität. Warum wir anders über Antisemitismus sprechen müssen” möchten wir in das Gespräch gehen über das Verhältnis von Rassismus und Antisemitismus, das Einbeziehen von Juden_Jüdinnen in intersektionale Diskurse und die Einführung des Konzepts von Gojnormativität. Wir wollen einen Austauschraum schaffen zu der Frage, wie solidarische Bündnisse an der ASH Berlin aussehen können und was diese brauchen, um die Sichtbarkeit von  Juden_Jüdinnen zu erhöhen.


Die Veranstaltung wird organisiert vom AK gegen rechte Gewalt der ASH Berlin und über das Videokonferenzsystem BigBlueButton durchgeführt. Wir bitten um vorherige Anmeldung unter gegenrechts@ash-berlin.eu. Die Teilnehmendenzahl ist begrenzt.


Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.

In Gedenken an Ingo Binsch

Gestern hingen Antifaschist:innen Plakate in Hellersdorf auf, um an Ingo Binsch zu gedenken. Ingo Binsch wurde am 5.11.2001 von drei Neonazis getötet. Erst vor wenigen Jahren wurde er als Opfer rechter Gewalt anerkannt. Kein Vergessen!

Pressemitteilung zur Unterlassungserklärung AfD gegen den AStA der Alice-Salomon-Hochschule

Heute erscheint das Re-Release der “Dunkelziffer Unbekannt”. Hintergrund ist eine rechtliche Auseinandersetzung mit dem AfD-Bezirksverordneten Daniel Birkefeld. Das Magazin veröffentlicht einmal im Jahr aktuelle Berichte über (extrem) rechte Aktivitäten in Marzahn-Hellersdorf. Zugleich werden zivilgesellschaftliche Akteur*innen vorgestellt und Beispiele für Engagement gegen rechts aufgezeigt. 


Im Redaktionsteam wird ausschließlich ehrenamtlich gearbeitet. In einem der veröffentlichten Artikel des Magazins unter dem Titel “Eine ganz normale demokratische Partei? – Die AfD Marzahn-Hellersdorf in der BVV” mussten nun Veränderungen vorgenommen werden. Grund hierfür ist eine anwaltliche Abmahnung des AfD-Verordneten Daniel Birkefeld. Zu den beanstandeten Passagen zählten unter anderem Verweise auf rassistische Kommentare in seinen Social Media-Kanälen sowie zu seiner politischen Vergangenheit. 


Marianne Schirop von den Herausgeber:innen des Magazins “Dunkelziffer Unbekannt” erklärt dazu: “Die Aspekte, die Birkefelds Vergangenheit betreffen, mussten wir nach anwaltlicher Beratung aus dem Magazin entfernen, weil die uns vorliegenden Aussagen nicht gerichtsfest und älter sind. Dass Birkefeld dem extrem rechten Spektrum, wie dem aufgelösten “Flügel” der AfD oder der “Identitären Bewegung”, zugeneigt ist und sich exponiert rassistisch äußert, steht hingegen außer Frage. Wir werden weiterhin über Neofaschist:innen im Bezirk aufklären und lassen uns nicht juristisch mundtot machen.”

https://asta-ash.eu/wp-content/uploads/2021/05/2021_21_05_DZ_6-3.pdf

Solidarisch durch die Krise- rechte Verschwörungsideologie ist keine Alternative!

24.05.2021

13 Uhr

Alice Salomon Platz (U Hellersdorf / vor der ASH)

Wie in ganz Berlin findet auch in Hellersdorf am Pfingstmontag eine verschwörungsideologische Kundgebung statt. Dabei versammelt sich auf dem Alice-Salomon Platz ein Spektrum, dass von Corona Leugner*innen über Impfgegner*innen bis zu Reichsbürger*innen, AfDler*innen und Neonazis reicht. Wir haben da kein Bock drauf und wollen den rechten, rassistischen und antisemitischen Müll der da verbreitet wird nicht unkommentiert lassen. Staatliche Corona-Maßnahmen zu hinterfragen ist legitim und dafür sind solidarische Kämpfe möglich und dringend nötig. Ein Schulterschluss mit Nazis und Rassist*innen ist aber keine Option. Deshalb kommt am 24.5. um 13 Uhr zum Alice-Salomon Platz (vor der ASH), um mit uns gemeinsam dagegen zu protestieren! Es gibt eine gemeinsame Anreise vom U Frankfurter Allee, um 12.30.