Wahl! Wahl! Wahl!

Liebe Studis,

es ist mal wieder so weit und an der ASH wird gewählt. Einige erinnern sich vielleicht aus den letzten Jahren daran, für andere ist es das erste Mal. Dieses Jahr wird das Prozedere aufgrund der Corona-Situation für alle neu sein. Auch wenn wir das kritisch sehen, wurde sich für die Durchführung der Wahl über ein online Tool (Polyas) entschieden. Es gibt aber auch die Mögichkeit zur Briefwahl, zu welcher wir euch noch weitere Infos geben werden.  Ihr werdet in den nächsten Wochen einige Mails von uns zum Thema „Wahl“ bekommen. Dabei geht es zum einen darum, dass und wie Studis sich zur Wahl aufstellen können. Im Anschluss geht es dann darum, dass ihr alle fleißig am 15./16. Februar (oder vorher per Briefwahl) wählt. In dieser Mail wollen wir euch die Gremien vorstellen und euch erklären, wie ihr euch aufstellen lassen könnt. Außerdem möchten wir euch vorstellen, wie ihr die Kandidat*innen kennenlernen könnt.

1. Fristen und Termine

Zur Übersicht hier die jeweiligen Fristen und Termine, die genauer in den weiteren Punkten beschrieben sind:     

– Frist fürdie Kandidatur der Studis: 19.01. 12.00 Uhr

– Antragsfrist Briefwahl : 29.01.2021 (zum genauen Ablauf der Briefwahl bekommt ihr noch eine Mail)

– Infoveranstaltung: Vorstellung und Kennenlernen der Kandidierenden 8.Februar um 17 Uhr

Gremienwahlen : 15.+16.02.

2. Die Gremien Frauen*rat, StuPa und Akademischer Senat
Der Frauen*rat

Lass dich aufstellen für den Frauen*rat!
Auch im diesem Semester braucht die Studierendenschaft eine Vertretung im Frauen*rat. Wir, die Studentischen Vertreter*in im Frauen*rat, rufen FLINT*A- Menschen dazu auf, sich zur Wahl aufstellen zu lassen. Im Frauen*rat vertrittst du die Studierendenschaft in geschlechterpolitischen Themen. Wir rufen insbesondere Menschen dazu auf, die sich aktiv einbringen wollen und Lust darauf haben sich mit den Studierenden, sowie mit anderen Gremien auszutauschen. Der Frauen*rat hat das Potential dazu sich aktiv für eine Geschlechtergerechtigkeit einzusetzen und feministische und trans*/queere Belange von Studierenden einzufordern.  Du fühlst dich angesprochen und möchtest noch mehr Informationen zur konkreten Arbeit und den Strukturen? Dann findest du weiter unten eine genauere Beschreibung. Oder fühlst du dich zwar angesprochen, bist dir aber noch unsicher, ob du dafür geeignet bist? Dann können die derzeitigen Studis im Frauen*rat, dir gerne beratend zur Seite stehen und deine Einarbeitung unterstützen.
Studentische Vertreter*in im Frauen*rat Im Frauen*rat vertrittst du die Studierendschaft in geschlechterpolitischen Themen.  Der Frauen*rat vertritt nach dem Berliner Hochschulgesetz Frauen* in der Hochschule. Er setzt sich aus je zwei Vertreterinnen* jeder Mitgliedergruppe (Studierende, Lehrbeauftragte, Verwaltungsmitarbeiterinnen*, Professorinnen*) zusammen.  Er tagt einmal im Monat und begleitet und unterstützt die Arbeit der Frauen*beauftragten. Es werden z.B. wichtige Papiere wie die neue Grundordnung der ASH oder das Gleichstellungskonzept besprochen. Außerdem ist der Frauen*rat in anderen Gremien wie der Berufungskommission beteiligt. Als studentische Vertreter*in kannst du auch eigene Themenvorschläge einbringen. Es macht Sinn, sich als Studis im Frauen*rat zu vernetzen. Die aktuellen Vertreter*innen freuen sich auch, ihre Erfahrungen aus einem Jahr Mitgliedschaft zu teilen.   Arbeitsaufwand: Sitzung ca. 90min, etwa ein Mal im Monat (10€ Sitzungsgeld)  Vernetzung: Vernetzung mit einzelnen AStA-Referaten sinnvoll zu spezifischen Themen (z.B. Queer-Referat)  Pro: Einblicke in die akademische Selbstverwaltung zu geschlechterpolitischen Themen Contra: es braucht ein bisschen, um sich einzuarbeiten

Das Studierendenparlament

Das Studierendenparlament ist das meinungsbildende Gremium der verfassten Studierendenschaft (damit sind alle Studis gemeint) der ASH Berlin. Alle Studierenden wählen einmal im Jahr 30 Haupt- und 30 Stellvertreter*innen, die im Semester regelmäßig auf den Sitzungen zusammenkommen. Auf den Sitzungen besprechen wir alle (hochschul-)politischen Themen und die Belange, die von den Studierenden an uns herangetragen werden.
Und weil das total schnarchig klingt, wollen wirs nochmal anders formulieren: Was sind wir eigentlich für eine Truppe und was wollen wir?
Wir Studierenden, als die größte Statusgruppe an dieser Uni, wollen mitbestimmen! Bei Themen die uns betreffen, werden wir zwar hin und wieder gefragt und „dürfen“ dann auch mal unsere Meinung sagen, aber oft auch nicht. Und wenn wir mal gefragt werden, dann ist noch lange nicht sicher, dass auch in diesem Sinne Entscheidungen getroffen werden. Und deshalb brauchen wir eine starke Studierendenvertretung! Wir wollen nicht nur „gehört und verstanden“ werden – es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass Entscheidungen nicht nur ÜBER und im besten Fall FÜR, sondern VON Studierenden getroffen werden. Für uns ist die ASH nicht nur ein Ort, an dem andere entscheiden, was in unsere Köpfe gefüllt werden soll, entsprechend den verschulten Leistungsansprüchen einer Lernfabrik. Wir wollen ohne Leistungsdruck miteinander und voneinander lernen. Die ASH ist ein Ort, den wir mit und für uns alle gestalten wollen – eine Uni von und für diejenigen, für die die Uni eigentlich da ist!      Für eine #Uni Von Unten     Für eine #Uni Für Alle

Der akademische Senat

Liebe studierende Menschen,   der akademische Senat ist das höchste Entscheidungsgremium der ASH Berlin. Es sind aus allen Statusgruppen Menschen vertreten, die gemeinsam den zukünftigen Weg der Hochschule aushandeln und beschließen. Das geschieht in 14tägig stattfindenden Sitzungen, die derzeit online stattfinden. Die studentische Vertretung besteht aus 6 Menschen (3 Hauptvertreter*innen und 3 Stellvertreter*innen), sodass ihr je nach Interesse auch abwechseln und einen anderen Tonus beschließen könnt. Für jede besuchte Sitzung bekommen 2 Menschen eine Aufwandsentschädigung von 26€. Erfahrungsgemäß sind die Sitzungen aber so interessant, dass man doch kommen möchte. Das alles ist grundsätzlich eine Frage der Absprache unter euch 😊 Die derzeitigen studentischen Vertreter*innen sind in den letzten Zügen des Studiums und werden sich größtenteils nicht mehr zu Wahl aufstellen lassen, stehen euch aber für eine Übergabe auf jeden Fall zur Verfügung. Wenn ihr vorab Fragen zum Gremium habt, schreibt und gerne unter: stud.as[at]ash-berlin.eu

3.“Wie könnt ihr euch zur Wahl aufstellen?“


Wenn ihr jetzt Lust bekommen habt in einem der Gremien aktiv zu werden, dann lasst euch aufstellen! Dafür müsst das Formular zur Kandidatur unter studiwahl2021[at]ash-berlin.eu anfragen und ausfüllen. Dafür habt ihr bis zum 19.01. 12 Uhr Zeit. Hinweis: Ihr müsst dort mindestens den Nachnamen angeben, mit dem ihr beim Immatrikulationsamt gemeldet seid, alle weiteren Infos findet Ihr im Formular selbst.


4.“Wie könnt ihr euch euren Kommiliton*innen vorstellen, wenn Ihr gewählt werden wollt und wie könnt ihr die Mitkandidat*innen kennenlernen?“


Ihr werdet euch aufstellen lassen und wollt wissen wer mit euch vielleicht bald zusammen im StuPa/Frauen*rat/AS sitzt? Oder ihr wollt wissen, wen ihr wählen könnt? Dann kommt zur großen Wahlen Infoveranstaltung (online) am 8.Februar um 17 Uhr! Dort habt ihr die Möglichkeit euch vorzustellen und andere Studis kennenzulernen, die sich aufgestellt haben. Dazu werden wir kurz vorher nochmal eine Mail schreiben, worin ihr unter anderem den Zugang zum online-Raum findet.

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Wenn ihr noch offene Fragen habt, schreibt gerne an stupa-vorsitz@ash-berlin.eu


Solidarische Grüße,
Eure Mitstudierenden aus dem StuPa und AStA

Forderungen an die Hochschulleitung zum Praxissemester unter Coronabedingungen

Sehr geehrte Hochschulleitung,

Wir, die Studierenden des AStA’s der ASH, fordern aufgrund der nicht nachlassenden Anfragen und Beschwerden von Studierenden der Sozialen Arbeit, eine Klärung und Unterstützung zur momentanen Situation des Praxissemesters.

Seit der Corona Pandemie hagelt es für die Mehrheit der Studierenden der ASH (teils sehr kurzfristige) Absagen für ihre bereits zugesagten Praxisstellen. Ein großes Problem ist es außerdem, überhaupt eine Stelle zu finden die sich mit den individuellen Interessen decken. Die Praxisstellendatenbank hat sich hier als nicht effektiv erwiesen, da viele Stellen pandemiebedingt keine Praktika anbieten können.

Abgesehen von den Belastungen die die Studierenden ohnehin schon erleben müssen, verzögert sich das Studium zu ihren Nachteilen: Viele Studierende erleben durch die Corona Pandemie großen Druck, da Finanzierungsprobleme zunehmen, Betreeungsstrukturen wegfallen und Nebenjobs verloren gehen. Eine Verzögerung des Studienabschlusses wird für einige in dieser Situation zu einem so großen Problem, dass keine andere Perspektive als ein Studienabbruch bleibt.

Es herrscht zudem große Verunsicherung, ob durch das Virus überhaupt ein Praktikum absolviert werden sollte. Der Kontakt zu Risikogruppen oder selbst zur Risikogruppe zu gehören, stellt viele Studierende vor eine Situation, die aussichtslos erscheint.

Wird sich mit diesen Problematiken auseinanderggesetzt und von Seiten der Hochschule nach Lösungen gesucht?

Uns wurde von den Studierenden zugetragen, das momentan auf das Vorpraktikum verzichtet wird aber für die Praxisphasen im Studium keine Alternativen geboten werden. Wir stellen uns deshalb die Fragen: Wieso erscheint das Vorpraktikum als unmöglich und wird im Zuge dessen abgesagt aber für die Praxisphasen werden keine Alternativen geboten?

Wir würden uns wünschen, dass die Hochschule in dieser Situation intensivere Unterstützung anbietet. Das bedeutet für uns eine bessere Kommunikationsstruktur, damit die Studierendenschaft Klarheit über die Möglichkeiten der weiteren Studiengestaltung erhalten kann. Des weiteren gab es im AStA die Idee, dass die Hochschule eine neue Datenbank anlegen könnte, mit Stellen die in Covid-Zeiten verfügbar sind.

Ein Aussetzen der für das Studium essentiellen Praxisphasen sehen wir auch als problematisch an, jedoch muss die Frage beachtet werden ob es angebracht ist, dass Student*innen durch die beschriebenen, prekären Situationen in den Zwang kommen, ihr Studium abzubrechen?

Da wir diese Aussicht als höchst problematisch ansehen, sollte über Alterativen und unterstützende Angebote für ein Praxissemester in der jetzigen Situation nachgedacht werden.

Da wir erleben, dass die Studierenden nicht wissen, wohin sie sich in dieser komplexen, schwierigen Situation hinwenden können, finden wir eine Anlaufstelle wichtig, die den Betroffenen hilft individuelle Lösungen zu finden.

Mit freundlichen Grüße,

Der AStA der Alice-Salomon-Hochschule

(Cyber-) Hopo Tresen

ACHTUNG: NEUES DATUM! 20.11. 18 Uhr

Vielleicht erinnert ihr euch noch an den HoPo Tresen, der vor der Corona Zeit mehr oder weniger regelmäßig stattfand? Vielleicht seid ihr neu an der ASH und habt keine Ahnung worum es geht?


Der HoPo (hochschulpolitische) Tresen bestand aus einem gemütliche Treffen von hochschulpolitisch engagierten und nicht-engagierten Studis der ASH in einer Kneipe zum gemütlichen Austausch über Hochschulpolitik, ASH und was sonst noch so spannend ist.
Wir, der AStA, wollen jetzt einen neuen Anlauf starten! Ganz den Umständen entsprechend natürlich online.
Deswegen laden wir alle Studis, die Lust haben zu quatschen, online zu zocken oder einfach keine Lust haben den Lockdown alleine durchzustehen zum Cyber HoPo Tresen am 20.11. ab 18 Uhr auf Discord ein. Den Zugang findet ihr HIER.


Um Bier oder Limo müsst ihr euch diesmal leider selber kümmern. 😉
Kommt vorbei und lasst uns schauen, was auch ein online Tresen so hergeben kann!

#TINklusiveUni, jetzt! Für trans*, inter* und nicht-binäre Personen

„Mit dieser Petition wenden wir uns als Zusammenschluss Berliner Studierender an die Berliner Hochschulen und Steffen Krach, den Staatssekretär für Wissenschaft und Forschung im Senat von Berlin.

Wir fordern Sie auf, die strukturelle Diskriminierung von trans*, inter* und nicht-binären Menschen (abgekürzt TIN) an den Berliner Hochschulen zu beenden!

Noch immer erfahren TIN Personen in unserer Gesellschaft Diskriminierung und Ausgrenzung bis hin zu Gewalt. Wenn dies auch an Hochschulen stattfindet, werden sie in ihrer Entfaltung und Möglichkeit des Wissenserwerbs eingeschränkt. Auch wenn sich Hochschulen gegen Diskriminierung aussprechen und das Hochschulgesetz sie zu einem aktiven Einsatz gegen jede Art von Diskriminierung verpflichtet, so herrschen aktuell immer noch TIN-feindliche Strukturen.“

Unterschreibt jetzt HIER, um der strukturellen Diskriminierung aufgrund Namensänderungen an Hochschulen ein Ende zu bereiten!