Queerreferat

E-Mail-Verteiler: Das Queer Referat hat einen E-Mail-Verteiler für queere & queer-solidarische Studierende der ASH, die an unseren Veranstaltungen, an Mitarbeit und_oder anderen Infos rund um queere Themen interessiert sind. Wenn ihr auf den Verteiler wollt, schreibt uns bitte eine Email oder sprecht uns bei den Veranstaltungen an.

FAQ zum Queer-Referat:

Was sind Queer-Referat und Queer-AG?

Das Queer-Referat sind die vom StuPa gewählten Verteter*innen der Studierenden an der ASH zu queeren Themen.

Die Queer-AG ist eine Gruppe zur Vernetzung und Veranstaltungsplanung, die offen ist für alle Studierenden.

Wie kann ich meinen Personen- und Namenseintrag an der ASH Berlin ändern?
– Dies geht mit der Vorlage des dgti-Ausweises im Matrikulationsamt. Brauchst dazu unterstützung, kontaktiere uns gerne [ queerref @ ash-berlin.eu ].

Was macht das Queer-Referat?

•                (persönliche) Beratung & Information zu queeren Themen

•                Anlaufstelle für Studierende bei Diskriminierung aufgrund von Homo-, Trans* und_oder Inter*feindlichkeit

•                Ansprechpartnerin, wenn du deinen Namen und oder Geschlechtseintrag in den studentischen Unterlagen ändern möchtest

•                politische Hochschularbeit, z.B. Herausgabe von Statements, Vertretung in Hochschul-Gremien

•                Veranstaltungsorganisation & Leitung der Queer AG

•                Vernetzung mit anderen Hochschulgruppen an der ASH und queeren Gruppen an anderen Hochschulen

Was macht die Queer-AG?

•                Gruppe zum Austausch queerer Studierender und aller, die sie unterstützen möchten

•                andere queere Studierende kennenlernen

•                Unterstützung des Queer-Referats & Vorschläge einbringen

•                Planung von Veranstaltungen zu queeren Themen

•                Empowerment und Sensibilisierung

•                gemeinsam politisch sichtbar und aktiv an der Hochschule sein!

Was heißt „queer“?

„Queer“ meint hier zunächst: Alle Personen, die nicht in in eine ausschließlich zweigeschlechtliche und  heterosexuelle Identität hineinpassen oder hineinpassen wollen. Dies können Personen sein, die z.B. asexuelle, lesbische, inter*geschlechtliche, bisexuelle, schwule und_oder trans*geschlechtliche Erfahrungen machen, oder etwa auch Personen in Poly-Beziehungen.

Die Bezeichnung Queer* kommt aus dem Englischen und heißt übersetzt “pervers”. Bis in die 80er Jahre hinein wurde der Begriff im englischsprachigen Raum als Schimpfwort, z.B. gegenüber trans* und homosexuellen Menschen, verwendet. Im Laufe der 80er Jahre haben sich politische Aktivist_innen den Begriff Queer* angeeignet und als Selbstbezeichnung gewählt. Queer* steht heute sowohl für die gesamte Bewegung als auch für die einzelnen, ihr angehörenden Personen.

Wir verstehen „queer“ auch als eine Position, die gesellschaftliche  Gewalt- und Macht-Verhältnisse sieht, hinterfragt und sich gegen sie stellt. „Queer“ zu sein geht für uns damit einher, solidarisch zu sein mit allen, die von gesellschaftlicher Gewalt betroffen sind und von Teilhabe ausgeschlossen werden. „Queer“ zu sein beinhaltet für uns daher auch, sich z.B. gegen Rassismus, Klassismus und die Behinderung von Menschen in unserer Gesellschaft einzusetzen. Dies bedeutet auch permanent mitzudenken, dass „queer sein“ nicht nur weiße und auf andere Weise privilegierte Menschen betrifft. Im Gegenteil ist der Begriff historisch auf Widerstände von  Schwarzen und PoC zurückzuführen. „Queere“ Personen sollten auch aktuell immer die Perspektiven derjenigen hören und solidarisch unterstützen, die gewaltsam von gesellschaftlichen Ressourcen ausgeschlossen werden.

Wie kann ich bei der Queer AG mitmachen?

Wir freuen uns über jede Person, die uns unterstützen will! 🙂

Du kannst einfach vorbei kommen, um dich in der Queer-AG mit anderen Studierenden auszutauschen. Gerne kannst du Veranstaltungen mitplanen und durchführen oder auch eigene Projekte durchführen, z.B. ein regelmäßiges Magazin herauszugeben. Wir freuen uns über eure Wünsche und kreativen Ideen!

Ich verstehe mich nicht als queer, kann ich trotzdem zu allen Veranstaltungen kommen?

Alle an queeren Themen Interessierten Studierenden, die sich informieren wollen, sowie alle Unterstützer*innen, die gegen Trans*-, Inter*- und Homo-Feindlichkeit arbeiten wollen, sind zu den meisten Veranstaltungen herzlich eingeladen und angesprochen. Es gibt allerdings Veranstaltungen, die sich unter dem Konzept des Empowerment nur an Personen richten, die bestimmte Formen von Ausschlüssen erfahren. Da es dabei um den Austausch von Erfahrungen und das Entwickeln von Widerständen aus genau dieser Perspektive geht, richten sich einige Veranstaltungen nur an einen bestimmten Personenkreis. Dies wird dann in der Ankündigung der Veranstaltung ausdrücklich benannt. Manche Veranstaltungen richten sich auch an alle Hochschulangehörigen.