Achtung! “Überwachung” über Moodle

Dozierende der ASH können über die online Plattform Moodle ihre Studis überwachen und sehen wie ihre Aktivität in dem Portal sind: Wie oft ihr im Kurs “eingeloggt” seid und ob Dateien abgerufen wurden – Das ermöglicht eine Anwesenheitskontrolle, welche gegen die Studienordnung verstößt und wird ab jetzt kritisch von uns verfolgt.
Falls ihr bereits Probleme damit hattet, meldet euch bei uns.

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!CAUTION!

Lecturers of the ASH can monitor their students via the online platform Moodle. They are able to check their activity in the portal: How often you “logged in” to the course and which files have been accessed – this enables attendance checks, which violate the study regulations and will be pursued critically by us from now on.
If you already had problems with it, contact us.

Forderungen an die Hochschulleitung zum Praxissemester unter Coronabedingungen

Sehr geehrte Hochschulleitung,

Wir, die Studierenden des AStA’s der ASH, fordern aufgrund der nicht nachlassenden Anfragen und Beschwerden von Studierenden der Sozialen Arbeit, eine Klärung und Unterstützung zur momentanen Situation des Praxissemesters.

Seit der Corona Pandemie hagelt es für die Mehrheit der Studierenden der ASH (teils sehr kurzfristige) Absagen für ihre bereits zugesagten Praxisstellen. Ein großes Problem ist es außerdem, überhaupt eine Stelle zu finden die sich mit den individuellen Interessen decken. Die Praxisstellendatenbank hat sich hier als nicht effektiv erwiesen, da viele Stellen pandemiebedingt keine Praktika anbieten können.

Abgesehen von den Belastungen die die Studierenden ohnehin schon erleben müssen, verzögert sich das Studium zu ihren Nachteilen: Viele Studierende erleben durch die Corona Pandemie großen Druck, da Finanzierungsprobleme zunehmen, Betreeungsstrukturen wegfallen und Nebenjobs verloren gehen. Eine Verzögerung des Studienabschlusses wird für einige in dieser Situation zu einem so großen Problem, dass keine andere Perspektive als ein Studienabbruch bleibt.

Es herrscht zudem große Verunsicherung, ob durch das Virus überhaupt ein Praktikum absolviert werden sollte. Der Kontakt zu Risikogruppen oder selbst zur Risikogruppe zu gehören, stellt viele Studierende vor eine Situation, die aussichtslos erscheint.

Wird sich mit diesen Problematiken auseinanderggesetzt und von Seiten der Hochschule nach Lösungen gesucht?

Uns wurde von den Studierenden zugetragen, das momentan auf das Vorpraktikum verzichtet wird aber für die Praxisphasen im Studium keine Alternativen geboten werden. Wir stellen uns deshalb die Fragen: Wieso erscheint das Vorpraktikum als unmöglich und wird im Zuge dessen abgesagt aber für die Praxisphasen werden keine Alternativen geboten?

Wir würden uns wünschen, dass die Hochschule in dieser Situation intensivere Unterstützung anbietet. Das bedeutet für uns eine bessere Kommunikationsstruktur, damit die Studierendenschaft Klarheit über die Möglichkeiten der weiteren Studiengestaltung erhalten kann. Des weiteren gab es im AStA die Idee, dass die Hochschule eine neue Datenbank anlegen könnte, mit Stellen die in Covid-Zeiten verfügbar sind.

Ein Aussetzen der für das Studium essentiellen Praxisphasen sehen wir auch als problematisch an, jedoch muss die Frage beachtet werden ob es angebracht ist, dass Student*innen durch die beschriebenen, prekären Situationen in den Zwang kommen, ihr Studium abzubrechen?

Da wir diese Aussicht als höchst problematisch ansehen, sollte über Alterativen und unterstützende Angebote für ein Praxissemester in der jetzigen Situation nachgedacht werden.

Da wir erleben, dass die Studierenden nicht wissen, wohin sie sich in dieser komplexen, schwierigen Situation hinwenden können, finden wir eine Anlaufstelle wichtig, die den Betroffenen hilft individuelle Lösungen zu finden.

Mit freundlichen Grüße,

Der AStA der Alice-Salomon-Hochschule

Offener Brief an alle Studierenden

12.11.20 | +++ WICHTIGE INFOS ZU DEINEM SEMESTERTICKET +++

(see English version below)

OFFENER BRIEF

An alle Studierenden in Berlin und Brandenburg

++++ WICHTIGE INFOS ZU DEINEM SEMESTERTICKET ++++

Liebe:r Studi,

wir haben eine gute und eine schlechte Nachricht für Dich:

Zuerst die schlechte Nachricht:
Dein Semesterticket soll zum kommenden Sommersemester teurer werden!

Und jetzt die gute Nachricht:
Wir, die verfassten Studierendenschaften der Hochschulen in Berlin und Brandenburg setzen uns gerade für Dich gemeinsam mit der IGSemTixBBB dafür ein, dass das Semesterticket nicht teurer wird.
Dazu benötigen wir aber auch Deine Hilfe! Wie Du uns konkret unterstützen kannst, findest du am Ende des Textes.

Wer ist die IGSemTixBBB:
Die IGSemTixBBB, die Interessengemeinschaft Semesterticket Berlin/Brandenburg, ist der Zusammenschluss der verfassten Studierendenschaften und der Beauftragten der einzelnen Hochschulen für das Semesterticket in Berlin und Brandenburg. Kurz zusammengefasst, wir sind ein Gremium von Studierenden für Studierende.

Was wir machen:
Schon seit dem Sommersemester 2020 sind wir gemeinsam für uns Studierende in Berlin und Brandenburg in Verhandlungen mit dem Verkehrsverbund Berlin/Brandenburg (VBB).
In mehreren Terminrunden bis Ende August haben wir die Anliegen der Studierenden vorgetragen und versucht mit dem VBB zu einem partnerschaftlichen Ergebnis zu kommen.
Die Verhandlungen bezüglich Preis und Umfang des Tickets haben sich aber sehr schwer gestaltet, wurden einseitig nicht weitergeführt und wir hatten stets das Gefühl, dass dem VBB die Interessen und Bedürfnisse von uns insgesamt mehr als 210.000 Studierenden, also auch Deine, vollkommen egal sind!

Nur so lässt sich für uns erklären, warum der VBB schon nicht bereit war uns Studierenden für das Sommersemester 2020 und das jetzige Wintersemester 20/21 entgegen zu kommen. Wir hatten beispielsweise für Dich gefordert, dass es für das Sommersemester 2020 eine corona-konforme Kulanzregelung geben sollte. Dies hätte beispielsweise die Studis, die ihr Semesterticket damals und momentan auf Grund der geschlossenen Hochschulen nicht brauchen oder nicht nutzen können finanziell unter die Arme greifen können.

Was wir aktuell für Dich fordern:
Für das kommende Sommersemester 2021 hatten wir dem VBB vorgeschlagen in Form eines reduzierten Tickets (365 Euro pro Jahr – 182,50 Euro pro Semester) den Studierenden entgegen zu kommen und das Semesterticket zu erhalten. Den Tarif dazu gibt es schon. Dieser Tarif wird aber uns Studis verwehrt und kann nur von Auszubildenden bezogen werden.

Von vielen Politiker:innen in den Parlamenten in Berlin und Brandenburg haben wir hierzu schon parteiübergreifende Zustimmung signalisiert bekommen. Beispielsweise hat uns die Berliner Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz bei einer Befragung durch einen Abgeordneten im Berliner Senat Ihre Sympathie signalisiert. Aus dem Brandenburger Landtag hingegen hatten wir bei einer Befragung, bei der wir auch selbst zu Wort gekommen sind, von Seiten des Staatssekretärs im Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg und Vorsitzender des Aufsichtsrates des VBB in Personalunion leider keine Sympathiebekundungen bekommen.

Das Ultimatum:
Der VBB hat uns vor wenigen Tagen ein Ultimatum gesetzt. Er verlangt, dass wir bis zum 15.11.2020 – also diesen Sonntag – uns für die Preiserhöhung oder gegen das Semesterticket als Ganzes entscheiden. Damit wird uns unverfroren eine Pistole auf die Brust gesetzt und das obwohl aus unserer Sicht die Verhandlungen noch nicht beendet sind. 
Diese Form des unter Druck setzens lehnen wir, neben der Preiserhöhung als solche, klar ab und fordern weitergehende partnerschaftliche Verhandlungen auf Augenhöhe. Schließlich sind wir mit 210.000 Studierenden eine nicht zu unterschätzende Kund:innengruppe für den VBB und bringen momentan pro Jahr – sichere – 80 Mio Euro ein. Notfalls fordern wir die Preise der Semestertickets in Berlin und Brandenburg bis zum Ablauf des Wintersemesters 21/22 – also für ein weiteres Jahr – einzufrieren. Dazu benötigen wir aber eure öffentliche Unterstützung!

Was Du nun tun kannst:
Wir sind viele – 210.000 Studierende – und nur gemeinsam können wir unsere Stimme erheben!
Mit folgenden Punkten kannst Du uns unterstützen:

1. Informiere dich zu dem Thema und bilde dir eine Meinung.
Unter www.linktr.ee/semtix365 haben wir Informationen für Dich bereitgestellt. 


2. Spreche mit deinen Kommiliton:innen über das Thema.

Desto mehr Studierende über das Thema informiert sind, desto mehr können wir erreichen. Dieses Thema betrifft jede:n Studierenden!


3. Folge uns auf Instagram und Twitter.

Du findest uns in den Sozialen Medien unter @semtix365 & #semtix365

https://www.instagram.com/semtix365
https://twitter.com/semtix365

4. Poste uns deine Meinung über die sozialen Medien.

Was denkst du zum Thema Preiserhöhung beim Semesterticket?

5. Du willst mehr tun, als uns „nur“ über Social Media unterstützen?
Du hast einen Blog, Du schreibst für eine Studierendenzeitung, Du bist künstlerisch begabt und/oder möchtest dich einfach bei uns einbringen? Schreib uns einfach, über unsere Social Media Kanäle, wie du dich bei uns einbringen willst und wir melden uns bei Dir!

Studierende sind vollkommen unterschiedlich – und doch vereint uns alle 210.000 Berliner und Brandenburger Studis zumindest eine Sache. Wir alle haben ein Semesterticket. Und das ist auch gut so! Somit betrifft uns dieses Thema alle!

Wir wollen gemeinsam mit Dir an einem bezahlbaren, fairen und vor allem an den Bedürfnissen von Studierenden orientiertem Ticket arbeiten und freuen uns auf deine Unterstützung.

Deine Berliner und Brandenburger ASten
in Gemeinschaft mit der IGSemTixBBB

——

OPEN LETTER

To all students in Berlin and Brandenburg

++++ IMPORTANT INFORMATION ABOUT YOUR SEMESTER TICKET ++++

Dear Student,

we have good and bad news for you:

First the bad news:
Your semester ticket will become more expensive for the coming summer semester!

And now the good news:
We, the student unions of the universities in Berlin and Brandenburg, together with the IGSemTixBB, will do our best to make sure that the semester ticket will not become more expensive.
But we also need your help! How you can support us concretely, you can find at the end of the text.

Who is the IGSemTixBBB:
The IGSemTixBBB, the interest group Semesterticket Berlin/Brandenburg, is the union of the composed student bodies and the representatives of the individual universities for the Semesterticket in Berlin and Brandenburg. In summary, we are a committee of students for students.

What we do:
Since the summer semester 2020, we have been in negotiations with the Berlin/Brandenburg Transport Association (VBB) on behalf of our students in Berlin and Brandenburg.
In several meetings until the end of August, we presented the students’ concerns and tried to reach a cooperative result with the VBB.
The negotiations concerning the price and the extent of the ticket were very difficult, were not continued unilaterally and we always had the feeling that the VBB does not care about the interests and needs of more than 210.000 students, including yours!

This is the only way to explain why the VBB was not willing to meet us students for the summer semester 2020 and the current winter semester 20/21. For example, we had demanded for you that there should be a corona-compliant goodwill regulation for the summer semester 2020. This would have provided financial support to students who did not need or could not use their semester ticket at that time or at the moment due to closed universities.

What we currently demand for you:
For the coming summer semester 2021 we had suggested to the VBB to help students by offering them a reduced ticket (365 Euro per year – 182,50 Euro per semester) and to get the semester ticket. The tariff for this already exists. However, this tariff is denied us students and can only be obtained by apprentices.

Many politicians in the parliaments of Berlin and Brandenburg have already signaled their cross-party support. For example, the Berlin Senator for the Environment, Transportation and Climate Protection signaled her sympathy during a questioning by a member of the Berlin Senate. Unfortunately, we did not receive any expressions of sympathy from the Brandenburg state parliament in a questioning, in which we also had our voice heard, from the State Secretary in the Ministry of Infrastructure and State Planning of the State of Brandenburg and Chairman of the Supervisory Board of the VBB.

The ultimatum:
A few days ago the VBB gave us an ultimatum. It demands that we decide by 15.11.2020 – that is this Sunday – whether we want to increase the price or against the semester ticket as a whole. This is a blatant pistol to our heads, even though, in our opinion, the negotiations are not yet over. 
In addition to the price increase as such, we clearly reject this form of putting pressure and demand further partnership-based negotiations at equal level. After all, with 210,000 students, we are a customer group for the VBB that should not be underestimated, and we currently bring in – a safe – 80 million euros per year. If necessary, we demand that the prices of semester tickets in Berlin and Brandenburg be freezed until the end of the winter semester 21/22 – that is, for another year. But for this we need your public support!

What you can do now:
We are many – 210,000 students – and only together can we raise our voice!
You can support us with the following points:

1. inform yourself about the topic and form an opinion.
We have provided information for you at www.linktr.ee/semtix365. 


2. talk to your fellow students about the topic.

The more students are informed about the topic, the more we can achieve. This topic concerns every student!

3. follow us on Instagram and Twitter
You can find us in the social media under @semtix365 & #semtix365

https://www.instagram.com/semtix365
https://twitter.com/semtix365

4. post us your opinion about social media.

What do you think about the price increase of the semester ticket?

5. You want to do more than “just” support us via social media?
You have a blog, you write for a student newspaper, you are artistically talented and/or just want to get involved? Just write us, via our social media channels, how you want to get involved and we will get back to you!

Students are completely different – and all of us 210,000 Berlin and Brandenburg students are united by at least one thing. We all have a semester ticket. And that is a good thing! So this topic concerns us all!

We want to work together with you to create an affordable, fair and above all student-oriented ticket and are looking forward to your support.

The Berlin and Brandenburger AStAs
in cooperation with the IGSemTixBB

Extreme Reche in Marzahn-Hellersdorf Halbjahresrückblick 2020 des Antirassistischen Register der Alice Salomon Hochschule

Online-Veranstaltung, organisiert vom La Casa Marzahn-Hellersdorf
Freitag, 13. November 2020 | 18.30 Uhr | Anmeldungen unter
La_Casa@riseup.net

Hakenkreuz-Sprühereien, Hitlergrüße und rassistische Propaganda – Das
alles sind keine Einzelfälle in Marzahn-Hellersdorf. Die
Antirassistische Registerstelle der Alice Salomon Hochschule
dokumentiert seit Jahren solche und weitere extrem rechte und
diskriminierende Vorfälle.

In diesem Jahr stiegen die bezirklichen Meldungen über rechte
Bedrohungen weiter an. Wo sind die Hotspots rechter Aktivitäten im
Bezirk? Welche extrem rechten Organisationen sind vor Ort aktiv? Und
welche Rolle spielt dabei die lokale AfD?

Die Antirassistische Registerstelle wird an diesem Abend einen Überblick
über die registrierten Vorfälle für das erste
Halbjahr 2020 geben. Mit konkreten Beispielen wird es einen Einblick in
rechte Aktivitäten im Bezirk geben.

Im Anschluss möchten wir mit euch diskutieren, wie wir rechten Vorfällen
in Marzahn-Hellersdorf entgegen treten können.

Den Link zur Veranstaltung sowie alle weiteren Infos dazu bekommt ihr
nach Anmeldung geschickt.

Wir freuen uns über rege Teilnahme.


(Cyber-) Hopo Tresen

ACHTUNG: NEUES DATUM! 20.11. 18 Uhr

Vielleicht erinnert ihr euch noch an den HoPo Tresen, der vor der Corona Zeit mehr oder weniger regelmäßig stattfand? Vielleicht seid ihr neu an der ASH und habt keine Ahnung worum es geht?


Der HoPo (hochschulpolitische) Tresen bestand aus einem gemütliche Treffen von hochschulpolitisch engagierten und nicht-engagierten Studis der ASH in einer Kneipe zum gemütlichen Austausch über Hochschulpolitik, ASH und was sonst noch so spannend ist.
Wir, der AStA, wollen jetzt einen neuen Anlauf starten! Ganz den Umständen entsprechend natürlich online.
Deswegen laden wir alle Studis, die Lust haben zu quatschen, online zu zocken oder einfach keine Lust haben den Lockdown alleine durchzustehen zum Cyber HoPo Tresen am 20.11. ab 18 Uhr auf Discord ein. Den Zugang findet ihr HIER.


Um Bier oder Limo müsst ihr euch diesmal leider selber kümmern. 😉
Kommt vorbei und lasst uns schauen, was auch ein online Tresen so hergeben kann!

PM: Parlamentarische Anfrage zeigt – 365€-Ticket für Studierende ist realisierbar!

Auch die Studierenden in Berlin und Brandenburg sollten für 365€ im Jahr mobil sein können.

Seit dem 1. August 2019 fahren Auszubildende im gesamten VBB-Tarifbereich für 365 € im Jahr. Ein solches Ticket fordert die Interessengemeinschaft Semesterticket Berlin-Brandenburg (IGSemTixBBB), der Zusammenschluss Berliner und Brandenburger Vertretungen der Studierenden.

“In Anbetracht vergleichbarer Lebensverhältnisse finden wir das fair und angemessen. Außerdem überwindet ein solches Ticket die nicht zu rechtfertigenden Preisunterschiede zwischen den einzelnen Semestertickets und dem Tarif-Flicken-Teppich.“, kritisiert Molly Schauermann, Verhandlungsführerin der Interessengemeinschaft.

Berliner Studierende zahlen aktuell 387,60 € für Berlin ABC. Wenn sie im gesamten VBB-Tarifgebiet fahren wollen, müssen sie zusätzlich ein Anschlussticket für 299,60 € im Jahr kaufen. Das Semesterticket an einer Brandenburger Hochschule kostet im Schnitt 362,80 € und erlaubt die Fahrt im gesamten VBB-Bereich. Für letzteren Personenkreis wären also noch nicht einmal Subventionen aus Landesmitteln notwendig. Die Azubi-Tickets hingegen werden in diesem Jahr mit insgesamt 4,8 Millionen Euro subventioniert, das geht aus einer kleinen Anfrage der Grünen im Brandenburger Landtag hervor.(1*) Die Semestertickets finanzieren sich durch die Pflicht zum Kauf momentan selbst und dürften beim Erhalt dieses Solidarmodells die Landeshaushalte nicht allzu sehr bis garnicht belasten. Für das Land Brandenburg dürften bei den momentanen Kosten keinerlei zusätzliche Subventionen anfallen. Für den Berliner Landeshaushalt beliefe sich der Differenzausgleich zum günstigeren Ticket auf 1,8 Millionen Euro, wenn man von einer zum Semesterticket berechtigten Studierendenzahl von 165.000 ausgeht.

“Obwohl die Regierungsfraktionen in beiden Bundesländern zuletzt Zustimmung signalisiert haben, besteht der VBB gegenwärtig noch auf den Preiserhöhungen, und das obwohl die Studierenden trotz stark eingeschränktem Nutzungsverhalten unter Pandemiebedingungen die Semesterticketverträge bisher noch nicht in Frage gestellt haben. Die Zustimmung zum Semesterticket befindet sich aber gerade im Sinkflug – den Studierenden ist es schwer zu vermitteln, dass sie gezwungen werden sollen ein Ticket zu kaufen, das Sie momentan nicht nutzen können und müssen, da das Studium überwiegend digital stattfindet!“, stellt Tilman Kolbe von der IGSemTixBBB fest.

Auch die Mehrwertsteuersenkung wurde vom Verkehrsverbund de facto einbehalten. Dass der Verbundbereich an allen Septemberwochenenden für Berliner*innen auf VBB gesamt ausgeweitet wurde kam dank schlechter Öffentlichkeitsarbeit kaum bei den Studierenden an und es stellt sich außerdem die Frage, wie empfehlenswert es aktuell ist, sich ohne Not in vollen Regionalbahnen zum Wochenendausflug aufzumachen.

“Wir fordern vom VBB ein deutliches Umdenken und Entgegenkommen. Außerdem ein öffentliches Bekenntnis zum Ziel eines 365€-Tickets für Studierende durch eine schnelle und partnerschaftliche Umsetzung. Als „Brückenlösung“und ersten Schritt wäre hier denkbar ab dem Jahr 2021 (Trimester ab Januar, Semester ab April) das Azubi-Ticket übergangsweise, während der für uns alle besonderen Situation, für Studierende zu öffnen. So gewährleisten wir das Semesterticket für die Studierenden die es benötigen. Vor allem aber erhalten wir die Akzeptanz für das Solidarmodell bei den Studierenden.“, fordert Matthias Weingärtner von der IGSemTixBBB, „Nach vielen Gesprächen mit Studierenden verschiedener Hochschulen in Berlin und Brandenburg habe ich nämlich aktuell eher die Sorge, dass es bei einer erneuten Urabstimmung eher schlecht für eine Verlängerung des Semestertickets aussehen würde – und damit wäre dann wirklich keinem geholfen.“

Für Rückfragen stehen wir gerne unter semtix@lak-berlin.de zur Verfügung.

1* https://www.parlamentsdokumentation.brandenburg.de/starweb/LBB/ELVIS/parladoku/w7/drs/ab_2000/2057.pdf

A fresh start in LaTeX > Linux > 26.10.2020

Ich freue mich, dass du diesen Artikel ließt und vermutlich schon etwas LaTeX gehört hast. Grob ist LaTeX ein Softwarepaket, welch Free Open Source Software ist. Das ist gut für uns, da wir so sehr schnell in LateX starten können.

Was wir dazu benötigen sind LaTeX Pakete, eine Software, welche LaTeX versteht und eine gute Präambel (dazu später mehr) und ein Terminal. Dies ist ein Anleitung für linuxartige Distributen nach Debian, Ubuntu, Linuxmint … ect.

Öffnet euch ein Terminal (Hinweise werden mit # makiert, alles vor $ makiert die Eingabe im Terminal)

#Paketquellen aktualisieren, damit das System weiß, was es für neue Software gibt
$sudo apt update

#Software aktualisieren, wenn neue Pakete verfügbar sind
$sudo apt upgade

#Python3 auf den Computer installieren, damit weiterführende Software funktioniert, die Python3 verwendet
$sudo apt install python3 

#Installation des PDF-Readers Okular, für die Darstellung von PDFs durch LaTeX
$sudo apt install okular

#Installation der Bibliografie-Software
§sudo apt install jabref

#Installation des Programms für die Erstellung von LaTeX-Dokumenten
$sudo apt install texstudio

#Installation eures ersten LaTeX-Paketes für die deutsche Sprache. Dies ist z. B. wichtig für automatische Silbentrennungen.
$sudo apt-get install texlive-lang-german

#Installation von Tesseract-OCR mit wichtigen Bibliotheken (gekennzeichnet dorch lib...) für LaTeX. Dadurch werden eure PDFs für Screenreader lesbar, was z. B. für Menschen mit Sehschwächen sehr gut ist, damit diese eure PDF hören können
$sudo apt install tesseract-ocr tesseract-ocr-deu libexempi3 libffi6 pngquant

#Hier folgen einige Standard-LaTeX-Pakete
$sudo apt install texlive-latex-base 
$sudo apt install texlive-latex-utils
$sudo apt install texlive-latex-extra
$sudo apt install latexmk
$sudo apt install ghostscript

#Damit ihr eine Bibliographie automatisch verwenden könnt, benötigen wir folgende Pakete. Später müssen wir TexStudio sagen, dass biber anstelle von bibtex verwendet werden soll (dennoch ist das bibtex-extra-Paket wichtig, damit wir ggf. ältere LaTeX-Dokumente (*.tex) verwenden können)
$sudo apt install texlive-bibtex-extra
$sudo apt install biber

#Folgende Pakete müsst ihr nicht installieren. Die Installation dieser Pakete kann aber in zukünftigen Settings ganz nützlich sein.
$sudo apt install texlive-latex-recommended
$sudo apt install texlive-fonts-recommended
$sudo apt install texlive-fonts-utils
$sudo apt install libavcodec-extra

#Geschafft!

Glückwunsch!

Ihr habt jetzt schon eine ganze Menge installiert und seid fast fertig 🙂

Startet nun TeXStudio und geht über das Menü zu Option > Configure TexStudio. Im neuen Fenster (auf der linken Seite) werden verschiedene Optionen angezeigt. Bitte wählt die Option Build aus. Dort bitte das Default Bibliography Tool in Biber ändern.

Fertig! Probieren und testen >

Damit ihr gleich loslegen könnt, könnt ihr unter folgenden Link Beispieldateien für eine Test-LaTeX-Datei herunterladen. Nachdem entpacken der Zip in ein Verzeichnis eurer Wahl, könnt ihr die Datei test001.tex mit TeXStudio öffnen (test001.tex).

Download: https://cloud.asta-ash.eu/index.php/s/EDKrgztLqdNmTRs

ABGESAGT Filmscreening: DER ZWEITE ANSCHLAG

Aufgrund der zugespitzten Corona-Situation müssen wir das Screening von “Der zweite Anschlag” am 4.11. im La Casa leider absagen. Wir hätten uns sehr gerne mit der Filmemacherin Mala Reinhardt dazu ausgetauscht. Besonders, weil der 4. November gleichzeitig der neunte Jahrestag der Selbstenttarnung des Kerntrios des NSU ist und die beteiligten rechten Strukturen und der NSU-Komplex alles andere als aufgelöst sind – und auch die staatliche und gesellschaftliche Mitverantwortung an den rassistischen Morden und Anschlägen bei weitem noch nicht aufgeklärt ist. 
Wir gedenken heute 
Enver Şimşek
Abdurrahim Özüdoğru
Süleyman Taşköprü
Habil Kılıç
Mehmet Turgut
İsmail Yaşar
Theodoros Boulgarides
Mehmet Kubaşık
Halit Yozgat
Michèle Kiesewetter

Auch an der ASH Berlin übernehmen Menschen Verantwortung dafür, Teil einer Gesellschaft zu sein, in der rechte Morde und Terroranschläge geschehen können – wieder und wieder. Dass das Problem immer noch nicht gelöst ist, haben auch die Anschläge am 9. Oktober 2019 in Halle und am 19. Februar 2020 in Hanau gezeigt. Die Daten auf der Plattform Timemap  – Global White Supremacist Terror: Halle “weisen darauf hin, dass sich diese Anschläge fortsetzen, solange sich Bewusstsein und Handeln der Regierungen und der Strafverfolgungsbehörden und der Gesellschaft in Gänze in Bezug auf Online-Radikalisierung und die extreme Rechte nicht verändern.” An dieser Stelle möchten wir auch noch einmal auf den Podcast “6 Monate nach Hanau – Interview mit Seda Ardal von der Initiative 19. Februar” hinweisen, den Studierende der Sozialen Arbeit an der ASH im August 2020 veröffentlicht haben.

Am 4.11, dem 9. Jahrestag der Selbstenttarnung des NSU, lädt das La Casa und der AK gegen rechte Gewalt der ASH zum Filmscreening ein. Zu sehen ist der Film DER ZWEITE ANSCHLAG von der Regiseurin Mala Reinhardt, der erstmals die Perspektive der Betroffenen in den Mittelpunkt stellt. Nach dem Film gibt es die Möglichkeit mit Mala Reinhardt über den Dokumentarfilm zu sprechen und zu diskutieren.

Los geht es am 4.11 um 18 Uhr.

Bringt einen Mund-Nasen-Schutz mit und informiert euch auf

https://www.facebook.com/events/355902942500611

https://suburbanhell.org/la.casa

über mögliche Änderungen aufgrund der Pandemie.

Spazierblick “Erinnern und Organisieren”

Kommt am 3.11 zum Spazierblick “Erinnern und Organisieren!” Die antirassistische Registerstelle der ASH, der AK gegen rechte Gewalt der ASH und das Register zur Erfassung rechtsextremer und dirskiminierender Vorfälle Marzahn – Hellersdorf zeigen euch exemplarische Orte rechtsextremer Gewalt und wie würdige Gedenkarbeit aussehen kann.

Start ist um 14 Uhr vor der ASH

PM: VBB nutzt Solidarmodell des Semestertickets aus

Studierende wollen 365€ -Lösung durchsetzen

In den aktuell laufenden Semesterticketverhandlungen zwischen dem Zusammenschluss des Großteils der Berlin-Brandenburgischen Studierendenvertretungen und dem Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) zeichnet sich kein Einlenken von Seiten der Verkehrsbetriebe ab. “Auch nach über einem halben Jahr zäher Verhandlungen will der VBB nicht von seinen geplanten Preiserhöhungen abrücken. Die allermeisten Studierenden würden damit deutlich mehr für das verbundweite Ticket zahlen, als das beim aktuellen Auszubildenden-Ticket der Fall ist.” so Molly Schauermann, Verhandlungsführerin der IGSemTixBBB.

Seit dem 1. August 2019 fahren Auszubildende im gesamten VBB-Tarifbereich für 365 € im Jahr. Einen solchen Preis für das Ticket  fordert die Interessengemeinschaft Semesterticket Berlin-Brandenburg (IGSemTixBBB) auch für die Studierenden. Berliner Studierende zahlen aktuell jährlich 387,60 € für die Nutzung des Berliner Tarifgebiets ABC. Wenn sie im gesamten Tarifgebiet fahren wollen, müssen sie zusätzlich ein Anschlussticket für 299,60€ im Jahr kaufen. Das Semesterticket an einer Brandenburger Hochschule kostet im Moment im Schnitt 362,80€. Der VBB plant das Semesterticket zum Sommersemester 2021 und Wintersemester 2021/22 jeweils um 5 Euro zu erhöhen.

“Das was der VBB mit uns veranstaltet ist ein ausgewachsener Skandal. Das Solidarmodell1 des Semestertickets wird hier abgestraft, da die Studierenden mit Zwang zum Kauf mehr zahlen sollen als die Azubis, die sich das Ticket freiwillig kaufen können. Der VBB gibt die Mehrwertsteuersenkung nicht an die Studierenden weiter, bekommt teilweise die Einnahmeausfälle in Corona-Zeiten durch den Bund ersetzt und will jetzt auch noch bei einer der wirtschaftlich am stärksten von der Pandemie betroffenen Gruppe die Preise deutlich erhöhen.“, so Matthias Weingärtner, Verhandlungsführer der IGSemTixBBB. Tilman Kolbe von der IGSemTixBBB ergänzt: “Dabei wird das Ticket zur Zeit kaum genutzt. Die allermeisten Lehrveranstaltungen finden online statt. Entsprechend ist die Akzeptanz für ein Ticket, dessen Kauf verpflichtend ist, gerade im Sinkflug. Für das Sommersemester 2021 fordern wir eine Öffnung des Azubi-Tickets für diejenigen Studierenden, die sich das Ticket auch tatsächlich freiwillig holen wollen.”

Pressekontakt: semtix@lak-berlin.de