Digitalisierung > Katastrophenhilfe > Gesellschaft > 10.09.20

#Warntag2020 #Ninawarnapp #Katwarn #BIWAPP

In Berlin gibt es keine Sirenen mehr“, so der Innensenator Geisel zu dem rbb-Moderationsteams, “da die Stadt eh so laut ist, dass die Sirenen nicht so gut gehört werden würden” wird im Beitrag des rbb’s am 10.09.20 sinngemäß weitergegeben. Mal abgesehen von der Frage, wo Stadtlärm entsteht und ob es dann nicht ein Interesse der Stadtverwaltung sein sollte, wissentlichen Stadtlärm zu verringern und zu vermeiden, stellt sich die Frage weswegen städtebauliche Reformen für eine lebenswerte, gesundheitsförderne (umweltbundesamt.de) und Katastrophen schützende Stadtentwicklung im Kontext der Katastrophenhilfe mit digitalen Systemen ausgeglichen werden sollen (www.bbk.bund.de), so dass zum Beispiel Sirenen als nicht mehr nötig (anwendbar) betrachtet werden?

Der rbb (rbb24.de), die Tagesschau (tageschau.de) und weitere Nachrichtendienste (twitter digitalcourage) berichteten, dass das Innenministerium von Deutschland den Warn-Übungstag als gescheitert betrachten. Was hier aber vom Innenministerium kritisiert wird, ist die rein technische Übertragung und Abstimmung der zu sendenen Information, zum Beispiel in Falle einer Katastrophe. Nicht genannt und damit entnannt sind Phänomene einer digitalen Spaltung und Ungleichheit und Risiken von proprietären Code, wie es gegenüber den drei verfügbaren Warnapps von Digitalcourage aufgezeigt wird (twitter digitalcourage).

Die Basis des Warnsystems des BBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) besteht darin, dass es synchrone Warnsysteme über die Medienformen des Radios, des Fernsehens und Sirenen gibt und die asynchronen – in Form von öffentlichen Schalttafeln, Anzeigen auf verschiedenen Plattformen und sogenannte Apps für Smartphones und Tablets.

Problematisch für Berlin ist, dass es keine Sirenen mehr gibt. Der pragmatisch wirkende Gedanke auf Smartphones als synchrone Warnsysteme zu wechseln und deren Ökosysteme für eine Warninfrastruktur zu nutzen oder nutzend zu machen, scheint relativ plausibel. Hier gibt es aber einige Fragen, die diskutiert und reflektiert werden sollten.

Wie viele Menschen nutzen in Deutschland Smartphones, wer nutzt Smartphones für welche Anwendungen und welche Personengruppen können mit dem Smartphone an öffentlichen Leben teilhaben und von gesellschaftlichen (digitalen) Dienstleistungen im Rahmen einer Gleichbehandlung – sich – emanzipieren (Selbstständig handel)?


Wie können Menschen also bei einem Katastrophenszenario auf ihren digitalen Mobilgeräten im Kontext der NINA-, Katwarn, BIWAPP-Warnapp gewarnt werden, wenn Menschen nicht ‘Mehrheits-Systemdistributionen’ (z. B. Andriod und IOS) benutzten. Selbst wenn vielleicht rund 71,8 % der Menschen Googleandroid-Systeme oder 27,59 % Apple-Distributionen (de.statista.com/) auf ihren digitalen Mobilgeräten nutzen und Zugriff auf einen Applestore oder Googleplaystore haben, gibt es Menschen, welche nicht an entsprechende Plattformen gebunden sein wollen um gesellschaftliche Leistungen, wie Beispielsweise die Katastrophenhilfe (immerhin von den Bundessteuergeldern finanziert [netzpolitik.org], mit einem allgemein-gesellschaftliches Interesse für jene Dienste) in Anspruch zu nehmen. Hier stellen sich schnell Fragen, welche Personengruppen und Individuen gewarnt werden und welche nicht? Daraus resultiert eine Stratifizierung (nach Kutscher, Farrenberg) durch eine Kodifizierung (nach Zorn) und schafft eine digitale Spaltung, Ungleichheit (nach Iske, Kutscher) in vulnerablen Bereichen, der Würde, der Unversehrtheit, der Menschlichkeit und Gleichheit in der Umwelt zwischen Systemen der Akteur:innen (nach Luhmann). Oder um es zugespitzt zu formulieren, welche Akteur:innen sind es Wert geschützt und gewarnt zu werden? Als Recherchegrundlage empfehle ich den D21-Digital-Index.


Als Beispiel, dass die gesamtgesellschaftlich konzeptionierten Warnapps Plattformgebunden sind und damit einer Datenökonomie und Überwachungskapitalismus (nach Zuboff) folgen, zeigt einen kritisch zu verfolgenden Diskurs auf, Akteur:innen aus bestimmten Personengruppen sanft abzuhängen (digital Abgehägten nach dem D21-Digital-Index).

Die NINA-, Katwarn- und BIWAPP-Warnapps im Test auf Smartphonedistributionen ohne einen Apple-Store oder Googleandroide-Store im Bildvergleich:

Plädoyer

Öffentliche Projekte für eine allgemein-gesellschaftliche digitale Versorgung mit Instanzen im Sinne von digitalen Dienstleistungen sollten stets freie Software, Open Source und Plattformunabhängig sein. Öffentliche digitale Dienste sollten so verfügbar sein, dass Menschen nicht auf Zugangsbeschränkte Bezugssysteme (wie Apple-Appstores, Googleplaystores) limitiert angewiesen sind (Z. B. Apple-Appstore, Googleplaystore).

Der Diskurs um digitale Medien, Plattformen, Datenökonomie und deren Abhängigkeiten zeigen sehr gut an dem Beispiel der Warnapps, welche Hinderungen im Alltag von Sozialer Arbeit im Kontext von Partizipations- und Emanzipationsmöglichkeiten auftreten (können), gerade in einer sich rasant (digitalisierenden) mediatisierenden Umwelt (nach Krotz).

PM: VBB fordert Preissteigerungen um bis zu 119%

Berlin. 23.07.2020

Interessengemeinschaft Semesterticket Berlin-Brandenburg fordert sozialverträglichen Gemeinschaftstarif für Studierende


Für die kommende Verhandlungsrunde zwischen den Berliner und Brandenburger Studierenden und dem Verkehrsverbund Berlin/Brandenburg (VBB) zum neuen Semesterticket gründet sich die “Interessengemeinschaft Semesterticket Berlin-
Brandenburg” (IGSemTixBBB). Eine große Mehrheit der verfassten Studierendenschaften und der Beauftragten für die Semesterticketverhandlungen schließen sich in diesem neugegründeten Verbund für die Verhandlungen mit dem VBB zusammen.
Ziel ist es für die 50 Universitäten und Hochschulen in Berlin (40 Hochschulen) und Brandenburg (10 HS) einen gemeinsamen, sozialverträglichen Tarif für die Studierendenschaften in Berlin und Brandenburg zu erreichen. 205.000 Studierende nutzten im Wintersemester 18/19 das Semesterticket des VBB. Die IGSemTixBBB geht davon aus, dass im Wintersemester 2020/21 mehr als 210.000 Studierende das Semesterticket beziehen werden.

Besonders die vom VBB teilweise schon umgesetzte Preissteigerung in einem Zeitraum von 6 Jahren um 119% bewegte die Studierenden dazu sich kooperativ zusammenzuschließen um kleinen Universitäten die Chance zu geben auch ihre Interessen gegenüber dem VBB durchsetzen zu können. Gerade in der aktuellen Situation ist eine solche vom VBB geforderte Preissteigerung für die Studierendenschaft nicht zu bewältigen. Viele Studierende sind zur Finanzierung ihres Studiums auf Nebentätigkeiten angewiesen, aktuell haben rund 40% ihren Job verloren und funktionierende Hilfsmaßnahmen von Seiten der Politik bleiben weiterhin aus. Die Studierenden fordern die Politik daher auf, auf die aktuelle Situation zu reagieren und das Semesterticket dauerhaft zu subventionieren.
Die Interessengemeinschaft Semesterticket Berlin-Brandenburg wird sich in Zukunft gemeinschaftlich für die Interessen der Studierendenschaften für einen fairen gemeinschaftlichen Tarif einsetzen. „Wir bemängeln, dass wir Studierende als Einzige Ausbildungsgruppe das Semesterticket voll aus eigenen Mitteln tragen und dafür bisher von der Politik keine Subventionen erhalten. Gerade in der aktuellen Corona-Situation fordern wir daher von den politisch Verantwortlichen endlich spürbare Entlastungen für die Studierenden. Bisher ist noch nicht viel passiert – Dafür ist es jetzt aber Zeit!“, so Matthias Weingärtner, Verhandlungsführer der IGSemTixBBB.

Pressekontakt: semtix@lak-berlin.de

FAQ Semtix im WiSe 2020/2021

Schon seit einigen Semestern beträgt der Preis für das Semesterticket, wie auch im kommenden Wintersemester, 193,80€ und ist mir allen Konditionen so gültig, wie bisher. Noch lange bevor Corona die Stadt dichtgemacht hat, war der Vertrag so unterschrieben.

Aktuell stehe ich gemeinsam mit dem Semesterticketratschlag (einem Zusammenschluss der staatlichen Berliner Semesterticketbeauftragten) in Verhandlungen mit den Verkehrsbetrieben Berlin-Brandenburg über die Semesterticketverträge der Semester ab SoSe 2021.

Dabei sind wir selbstverständlich darum bemüht die Stimme der Studierenden und ihre Wünsche und Positionen einzubringen und ein Semesterticket zu verhandeln, mit dem alle gut und gerne Bahn fahren. In den nächsten Wochen wird sich abzeichen, wie die Verhandlungen ausgehen. Bleibt dafür gerne auf dem laufenden, lest unsere Pressemitteilungen und vefolgt die Medien zu dem Thema.

Nun erreichen mich in meinem Amt als Semesterticketreferentin vermehrt Anfragen dazu, ob eine Befreiung vom Semesterticket wegen Onlinelehre erwirkt werden kann. Aus dem Grund, dass ich wegen der aktuellen Verhandlungslage wenig Kapazität habe, alle Anfragen und Anträge, die mich erreichen sofort zu beantworten, möchte ich hier mit ein paar allgemeinen Antworten Klarheit schaffen.

Kann ich vom Semesterticketbeitrag befreit werden, wenn ich es wegen der Onlinelehre nicht brauche?

Leider gibt es keine Möglichkeit sich vom Semesterticket befreien zu lassen, wenn es nicht genutzt wird. In der Semesterticketsatzung (und im Befreiungsantrag) steht, dass eine Befreiung bei einem Online-Studium erwirkt werden kann. Da es sich bei der Onlinelehre um eine vorübergehende Lösung für Studiengänge handelt, die eigentlich (in der Studienordnung nachlesbar) Präsenzstudiengänge sind, kann deswegen keine Befreiung vom Semesterticket erwirkt werden.

Das Semesterticket funktioniert nach einem Solidarmodell, d.h., dass diejenigen, die besonders wenig mit dem Ticket fahren, diejenigen entlasten, die besonders viel damit fahren. Somit kann gewährleistet werden, dass es für alle bezahlbar bleibt. Wenn jetzt nur noch diejenigen das Ticket bezahlen, die es auch wirklich viel nutzen und drauf angewiesen sind, wird es immens teuer für alle.

Wer trotzdem sagt, dass es zu viel Geld ist für ein Tickt, dass zur Zeit kaum genutzt wird, kann einen Zuschuss vom Sozialfonds beantragen. Siehe dazu “Mein Befreiungsantrag wurde abgelehnt, ich brauch aber dringend das Geld! Was kann ich tun?”

Ich habe meinen Befreiungsantrag als pdf ausgefüllt, soll ich das mailen oder per Post schicken?

Da jeder Antrag abgeheftet und an das Immaamt weitergeleitet wird, schickt bitte die Anträge weiterhin per Post an die auf dem Antrag angegebene Adresse:

AStA der Alice Salomon Hochschule
Semesterticketreferat
Alice-Salomon-Platz 5 
12627 Berlin

Wenn ihr aufgrund der andauernden Hochschulschließung und weil ihr keinen Drucker zuhause habt, keine Möglichkeit seht den Antrag per Post zu schicken, dann könnt ihr den Antrag auch per Mail an die Mailadresse des Semesterticketreferats (semesterticket@ash-berlin.eu). Ich werde ihn dann ausdrucken. (Ich verwende dafür meinen eigenen Drucker und kriege kein Geld dafür, also bitte prüft das vorher)

Ich wohne in Brandenburg und nutze das Ticket nicht, kann ich mich befreien lassen?

Leider gibt es momentan keine Möglichkeit sich alleine wegen seines Wohnortes vom Semesterticket befreien zu lassen. Ein Aufenthalt außerhalb des Geltungsbereichs der Tickets ist nur in Verbindung mit studienbezogenen Anlässen (Praktikum, Recherche…) ein Grund sich vom Semesterticket befreien zu lassen.

Mein Befreiungsantrag wurde abgelehnt, ich brauch aber dringend das Geld! Was kann ich tun?

Für alle Fälle, die nicht durch die Semesterticketsatzung gedeckt sind (zum Beispiel wegen einer Pandemie den Job verlieren und nicht in der Stadt sein), gibt es den Sozialfonds. Da zahlen alle Studierende jedes Semester 4,80€ ein, es ist also Teil eurer Semestergebühr. Über den Antrag auf Bezuschussung zum Sozialfonds könnt ihr beantragen, Geld aus diesen Fonds als Entlastung wiederzubekommen. Der Antrag ist etwas umfangreicher als der zur Befreiung, aber es lohnt sich, da diesess System wenig ausgelastet ist und somit gute Chancen bestehen!

Bis wann muss was eingereicht werden? Was sind die Fristen?

Die Frist für die Befreiungsanträge endet 3 Wochen nach Semesterbeginn. Das bedeutet, allerletzter Stichtag ist der 22.10.2020. Ihr erhaltet eine Mail von mir wenn der Antrag bearbeitet wurde.

Beim Sozialfondsantrag muss es schneller gehen, da ist die Antragsfrist gleich die Rückmeldefrist der Semestergebühren, das heißt schon am 31.07.2020. Für Neuimmatrikulierte liegt die Frist bei 6 Wochen nach Immatrikulation.

Bitte beachtet, dass der Antrag auf Bezuschussung zum Sozialfonds vom Semesterticketbüro der TU bearbeitet wird. Bitte senden an:

Technische Universität 
Semesterticketbüro 
Straße des 17. Juni 135 
10623 Berlin

Ich hab mein Semesterticket verloren, was muss ich tun?

Um ein neues Semesterticket zu bekommen, reicht es momentan aus eine Mail an das Immaamt (immatrikulationamt@ash-berlin.eu) zu schreiben mit der Bitte um Ersatz. Im folgenden müsst ihr 12€ überweisen und ihr kriegt das neue Semtix zugeschickt.

Wenn ich den Befreiungsantrag gestellt habe, muss ich trotzdem das Geld bei der Rückmeldung überweisen?

Ja. Ich habe als Mitglied im AStA keinen Zugriff auf die Finanzverwaltung der Hochschule. Der Befreiungsantrag muss also extra gestellt werden und der volle Betrag der Semestergebühren (samt Semesterticketbeitrag) müssen gezahlt werden. Bei einem stattgegebenen Antrag überweist euch dann das Immaamt den Beitrag zurück. Dort kriegt ihr auch eine Anweisung was als nächstes passiert.

Muss ich beim Befreiungsantrag auch gleich mein Semesterticket mitschicken?

Bitte seht davon ab mir das Semesterticket gleich mitzuschicken. Es besteht immernoch die Möglichkeit, dass der Antrag nicht gültig ist, die Post was verliert, oder oder…

Wenn dem Antrag stattgegeben wurde (ihr bekommt eine Mail von mir und vom Immaamt), werdet ihr über das weitere Vorgehen informiert.

Die aktuelle Situation ist für uns alle neu. Auch im Semesterticketreferat stehe ich vor neuen Herausforderungen. Bitte beachtet, dass ich ehrenamtlich im AStA arbeite und die Verhandlungen mit dem VBB sehr zeitintensiv sind. Längere Wartezeiten beim Beantworten der Mails kann ich also leider nicht verhindern.

Dennoch hoffe ich, dass einige Fragen beantwortet wurden!

Weiterhin ist mein Mailpostfach offen und ich gebe gerne auch Beratung über Jisti/Mumble.

Liebe Grüße, die Semesterticketreferentin <3

Rassismuskritischer Blick auf online Lehre und Corona

Einfach mal wieder nur unter BIPoC quatschten und
einen rassismuskritischen Blick auf online Lehre und Corona werfen.

Online Treffen über Zoom

Datum und Uhrzeit: 7 Mai 2020, 17 Uhr

Digitales Semester – Einladung zum Austausch, Solidarität und Vernetzung- Nur für BIPoC Studierende!
Wie geht es dir mit dem digitalen Semester und in Zeiten von Corona? Was sind die Herausforderungen, wie gehst du damit um, was brauchst du? Zu diesen und anderen Fragen würden wir BIPoC Studierende uns gerne austauschen, solidatisieren und uns vernetzen. Wenn du Zeit und Lust hast, komm einfach am Donnerstag den 7. Mai um 17 Uhr zu unserem online Treffen über Zoom dazu. Der Link wird kurz vorher hier gepostet. Nur für BIPoC Studierende.

Heute vor 28 Jahren wurde Nguyễn Văn Tú in Berlin Marzahn getötet. Der Neonazi Mike L. stach ihn mit mit einem Messer in die Lunge. Er starb im Alter von nur 29 Jahren.

Hintergründe:

https://www.antifainfoblatt.de/artikel/berlin-marzahn-nguy%E1%BB%85n-van-tu-erstochen

http://berlin.niemandistvergessen.net/morde/nguyen-van-tu/

Stellungnahme 10.04.2020

Euer AStA in Zeiten von Corona

Liebe Studis der ASH,  

momentan befinden wir uns Alle in einer Ausnahmesituation. Eine Kontaktsperre stellt viele von uns vor große Herausforderungen, in denen es Einigen unmöglich ist ein Vollzeitstudium auszuüben. 

Sei es die Ungewissheit, wie das Online-Studium ablaufen wird, die technische Hürde, weil kein Laptop oder anderes Endgerät vorhanden ist oder auch die Betreuung von Kindern, die momentan für viele komplett wegfällt, die Pflege Angehöriger, das Leben mit eigenen Erkrankungen, das Wegfallen der Lohnarbeit und vieles mehr. Gerne würden wir die individuellen Bedarfe der Studierenden sammeln und versuchen gemeinsam Lösungswege zu finden. Deshalb schreibt uns gerne eine Mail mit euren Sorgen und Bedarfen, die euch in dieser Zeit belasten.

Viele Dinge sind zur Zeit unklar, viele Studis sind zunehmend verunsichert, aufgrund dessen unterstützen wir vom AStA der ASH die Forderungen des Solidarsemesters 2020:

  • Kann ich mein Studium weiter führen und bleibe gleichzeitig finanziell abgesichert?
  • Wie oder wann finden die Prüfungen statt?
  • Bekomme ich als ausländische Studierende mein Visum verlängert?
  • Wer soll mein Kind während des Studiums betreuen?

Diese Fragen und viele mehr, müssen zeitnah beantwortet werden, um ALLEN Student*innen die Sicherheit zu geben weiter studieren zu können! Und deswegen fordern auch wir als AStA der ASH die Leitung unserer Hochschule auf, die Forderungen aus der Stellungnahme ernst zu nehmen und dahingehend zu unterstützen. In dieser Ausnahmesituation sollte die Hochschule beweisen, dass sie eine solidarische und soziale Hochschule ist!  

Wir als euer AStA wollen in dieser Zeit trotzdem für euch da sein und eine leicht zugängliche Beratung und Kontaktaufnahme für euch gestalten. Über die Mails der einzelnen Referate sind wir weiterhin erreichbar. Eine Auflistung der einzelnen Referate und ihrer Aufgabenbereiche haben wir hier für euch nochmal aufgelistet, damit eure Anfrage auch an die zuständige Stelle kommt:  

Referat für Soziales (soziales@ash-berlin.eu):

Das Referat Soziales gibt euch Infos über Finanzierungen und zur Organisation des Studiums. Wir beraten euch bei Fragen zu Arbeiten und Studieren (Sozialversicherung, Krankenkassen, Studierendenstatus) und vieles mehr.  

Referat für Hochschulpolitik (hopo@ash-berlin.eu):

Das HoPo Referat setzt sich mit dem Handeln der Hochschulleitung und der Dozierenden auseinander und postitioniert sich studi-solidarisch innerhalb der ASH und in Vernetzung mit andern ASten berlinweit. Meldet euch gerne wenn ihr Probleme mit Dozierenden, Prüfungs- oder Teilnahmeleistungen oder dem Corona-Online Semester habt.  

Referat für Antira Antifa (antirafa@ash-berlin.eu):

Wir möchten die Studierenden der ASH mit Informationsveranstaltungen, Diskussionen und Ausstellungen zu den Themen Rechtsradikalismus, Antisemitismus und Rassismus sensibilisieren und dabei aktuelle wie auch historische Themen aufgreifen. Ausserdem ermöglicht das Referat eine Vernetzung mit emanzipatorischen und zivilgesellschaftlichen Initiativen vor Ort. Zudem beraten wir euch, wenn ihr Rassismus an der ASH erlebt. Meldet euch gerne per Mail wenn ihr weitere Fragen oder Ideen habt.

Referat für Antidiskriminierung (antidis@ash-berlin.eu):

Das Anti-Diskriminierungsreferat fungiert als Kontakt- und Anlaufstelle für von jeglichen Diskriminierungen und Gewalt innerhalb und außerhalb der ASH-Strukturen betroffenen Menschen. Wir bieten eine wöchentliche Sprechstunde an und möchten die Thematik anhand von Workshops und Veranstaltungen an der Hochschule sichtbarer machen.

Semesterticketreferat (semsterticket@ash-berlin.eu):

Im Semesterticketreferat organisieren wir uns mit den Asten der anderen Berliner Hochschulen und arbeiten an einem solidarischen Umgang mit dem Semesterticket während der Ausnahmezeit und auch sonst. Gerade können wir leider keine Anträge bearbeiten. Falls ihr aber Fragen habt, könnt ihr euch (ausschließlich) per Mail an uns wenden, wir bemühen uns um eine schnelle Antwort 🙂

Finanzreferat (finanzen@ash-berlin.eu):

Das Finanzreferat kümmert sich um die finanzielle Organisation des AStA. Für Fragen steht euch das Referat per Mail zur Seite. Durch die Ausnahmesituation fallen leider auf Weiteres alle Finanzplena aus. Nach einer Alternative wird bereits gesucht.

BIPoC Referat (bipoc@ash-berlin.eu):

Die „Ich bin da!“ – Studierendeninitiative ist seit Neustem ein Referat. Hier werden wir weiterhin wissenschaftliches Arbeiten, mit Aktivismus verbinden. Mit unserem Angebot richten wir uns an BIPoC – Studierende, also an Studierende, die aufgrund ihres Nicht – weißseins Diskriminierung erfahren.

Kontakt zu uns aufnehmen ist über die o.g. Emailadresse möglich.

Queerreferat (queerref@ash-berlin.eu):

Das Queer-Referat sind die vom StuPa gewählten Verteter*innen der Studierenden an der ASH zu queeren Themen. E-Mail-Verteiler: Das Queer Referat hat einen E-Mail-Verteiler für queere & queer-solidarische Studierende der ASH, die an unseren Veranstaltungen, an Mitarbeit und_oder anderen Infos rund um queere Themen interessiert sind. Wenn ihr auf den Verteiler wollt, schreibt uns bitte eine Email oder sprecht uns bei den Veranstaltungen an. Weitere Frage können außerdem per Mail an das Referat direkt getätigt werden.

Öffentlichkeitsreferat (oeffref@ash-berlin.eu): 

Das Referat für Öffentlichkeitsarbeit dient der Kommunikation, sowohl des AStA nach Außen, als auch aller Studierenden. Das Referat verwaltet dazu die öffentlichen Auftritte des AStA (Internetseite, Facebook usw.) und verfasst in unregelmäßigen Abständen Infomails an alle Studierenden. Mit euren Aufrufen, Anliegen oder Veranstaltungshinweisen könnt ihr euch an uns wenden.


Viele Grüße und viel Kraft wünscht euch euer AStA


Finanzen in Zeiten von Corona

Liebe Antragsteller*innen,

es ist Studierenden, also auch uns, zur Zeit nicht erlaubt die Hochschule zu betreten, daher werden vorerst keine Sprechstunden und auch kein Finanzplenum stattfinden. Das würde unserer Auffassung nach grundsätzlich auch nicht mit den nötigen Anforderungen an soziale Distanz zusammenpassen.

Wir überlegen uns ein alternatives Vorgehen und versuchen auf jeden Fall einen Weg mit den Zuständigen von der ASH zu finden, damit bereits gestellte und bewilligte Anträge trotz Ende des Haushaltsjahres später noch abgerechnet werden können. Dazu müssen wir aber erstmal Klarheit über weiteres Vorgehen und Möglichkeiten in der Abrechnung schaffen und bitten Euch um Verständnis und noch ein wenig Geduld. Wir lassen es Euch an dieser Stelle wissen, sobald wir genauere Infos haben und schicken den entsprechenden Antragsteller*innen diese dann auch per Mail.

Bis bald,
Euer Finref